BMW M4 Competition
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BMW M4 Competition

Manche Autos fährt man. Dieser hier verlangt Aufmerksamkeit.

Kein Spielzeug. Klare Kante statt lautes Auftreten. Pure Fahrfreude – in Reinform.

Für alle, die Technik und Form genauso fasziniert wie das Fahren selbst.

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Concept M4 Coupé

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Am 15. August 2013 präsentierte BMW M im Rahmen des Pebble-Beach- & Monterey-Automobilwochenendes das BMW Concept M4 Coupé.

Die Studie war nicht nur die optische Vorschau auf die spätere Generation F82, sondern auch das emotionale Versprechen, dass die Trennung der Namen M3 und M4 den Hochleistungscharakter aus Garching weiter schärfen sollte.

Mit dem Modellwechsel wurde die Coupé-Variante der bisherigen M3-Familie erstmals in der Geschichte von BMW unter der Bezeichnung M4 geführt. Die viertürige Limousine blieb der M3. Das Concept M4 machte diese Neuausrichtung bereits deutlich, ohne die technische Verbindung zum M3 aufzugeben.

Design als Statement

Unter der Verantwortung von Adrian van Hooydonk und dem BMW-Designteam entstand ein Coupé, das die damalige Designsprache der BMW M GmbH konsequent weiterführte. Jede Sicke, jede Wölbung und jeder Lufteinlass verband gestalterische Wirkung mit einer technischen Funktion. Das Prinzip „Form follows Function“ wurde dabei nicht nur als Designmaxime bemüht, sondern an vielen Details des Fahrzeugs sichtbar umgesetzt.

Das Konzeptfahrzeug war außergewöhnlich seriennah und nahm die spätere Form des F82 bereits in wesentlichen Details vorweg. In der eigens für das Fahrzeug entwickelten Show-Lackierung „Aurum Dust“ zeigte die Studie zahlreiche Gestaltungselemente, die das Erscheinungsbild des späteren M4 prägen sollten:

Prägnanter Powerdome
Die markante Wölbung der Motorhaube wurde zu einem charakteristischen Erkennungsmerkmal des M4. Sie verlieh der Front zusätzliche technische Präsenz und betonte den darunterliegenden Hochleistungsantrieb.

Leichtbau-Signatur
Das sichtbar ausgeführte Dach aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) senkte das Fahrzeuggewicht und verlagerte den Schwerpunkt nach unten. Die mittige Vertiefung wurde zugleich zu einem prägnanten Gestaltungselement.

Funktionale Aerodynamik
Die großen Frontöffnungen, die Air Curtains und der Air Breather hinter den vorderen Radhäusern verbanden markantes Design mit einer optimierten Luftführung. BMW stellte insbesondere das Zusammenspiel dieser Elemente als Beitrag zu einer besseren Umströmung der Radhäuser heraus.

M-spezifische Doppelniere
Die Nieren trugen erstmals das M4-Emblem und wurden zu einem zentralen Erkennungsmerkmal der neuen Modellfamilie.

Ausgeprägte Radhäuser
Die kraftvoll modellierten Kotflügel machten die gegenüber dem Basismodell deutlich breitere Spur optisch sichtbar und verliehen dem Coupé seine typische athletische Haltung.

Carbon-Aerodynamik
Frontsplitter und Heckdiffusor waren als sichtbare CFK-Elemente ausgeführt und unterstrichen den Anspruch der Studie, Leichtbau und Aerodynamik unmittelbar erfahrbar zu machen.

Vom Concept Car zur Serie

Der Übergang von der Studie zur Serienversion fiel bemerkenswert gering aus. Im Januar 2014 feierten die BMW M3 Limousine und das BMW M4 Coupé auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit ihre Weltpremiere.

BMW hatte mit dem Concept M4 ein Fahrzeug gezeigt, das bereits zahlreiche charakteristische Merkmale des späteren Serienmodells vorwegnahm. Die Grundform, die Proportionen, die Gestaltung der Front und die markante Seitenlinie blieben beim F82 weitgehend erhalten.

Zum Marktstart prägte „Austin Yellow metallic“ das Erscheinungsbild des neuen M4 und wurde zu einer der bekanntesten Farben der Baureihe.

Bei den Aerodynamikdetails gab es Anpassungen an die Großserie. Während das Concept M4 mit besonders filigranen Carbon-Elementen an Front und Heck sowie ausgeprägt gestalteten M-Außenspiegeln auftrat, wurden diese Bauteile für die Serienfertigung und die Zulassungsanforderungen überarbeitet. Der reguläre Serien-M4 erhielt einen schwarzen Heckdiffusoreinsatz. Carbon-Aerodynamikteile waren später je nach Ausstattung über das M-Performance-Zubehörprogramm oder bei besonderen Modellvarianten erhältlich.

Am Heck trug der Serien-M4 zunächst verchromte Endrohrblenden. Spätere Ausstattungsvarianten und besonders sportlich konfigurierte Modelle erhielten häufig schwarze Ausführungen. Die konkrete Ausführung war dabei vom Baujahr, vom Markt und von der jeweiligen Ausstattung abhängig.

Technik unter dem Design

Das Concept M4 stand nicht nur für eine neue Modellbezeichnung, sondern auch für einen technischen Richtungswechsel. Der spätere Serien-M4 kehrte nach dem hochdrehenden V8 (S65) des Vorgängers zu einem Reihensechszylinder zurück. Zum Einsatz kam der von BMW M entwickelte S55 mit drei Litern Hubraum, zwei Turboladern und einer Leistung von 431 PS (317 kW) im Serienzustand.

Die Studie selbst wurde zunächst vor allem als Design- und Technologieträger präsentiert. Deshalb sollten technische Aussagen zum konkreten Antriebsstrang des Concept Cars vorsichtig formuliert werden. Der Powerdome kann als sichtbares Merkmal der technischen Präsenz des M-Triebwerks beschrieben werden, sollte aber nicht als Bestandteil oder „Platzhalter“ einer bestimmten Ansaugluftführung bezeichnet werden.

Zeitdokumente der Präsentation
Rund um die Präsentation des Concept M4 kursierten Designskizzen sowie Sammler- und Presseunterlagen. Soweit Herkunft, Auflage und Signaturen eindeutig nachweisbar sind, können solche Arbeiten für F82-Enthusiasten und BMW-Sammler interessante Zeitdokumente darstellen.

Als gesichert gelten die gestalterischen Zusammenhänge, die das Concept M4 mit dem späteren F82 verbinden. Die Studie dokumentierte den Übergang von der bisherigen M3-Coupé-Tradition zur eigenständigen Modellbezeichnung M4 und legte damit die Grundlage für spätere Varianten wie das Competition-Modell, den M4 CS und den besonders radikalen M4 GTS.

Ein neuer Name für eine bekannte Idee

Das BMW Concept M4 Coupé war damit weit mehr als eine gewöhnliche Designstudie. Es markierte den Beginn einer neuen Nomenklatur, verband die technische Tradition der M3-Coupés mit einer eigenständigen Modellidentität und zeigte bereits 2013 jene Proportionen und Details, die den späteren F82 zu einer der prägendsten M-Baureihen seiner Zeit machen sollten.

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